Aktuelles


23.11.2018

Hochsaison für Stollenprodukte aus Radebeul

Stollenproduktion auf der Zielgeraden: Bei der Sächsischen und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH & Co. KG läuft seit Mitte Juli die Produktion von verschiedenen Stollenprodukten. Noch bis Mitte Dezember wird u.a. das Vadossi-Stollenkonfekt in den fünf Geschmacksrichtungen Mandel, Mohn, Marzipan, Nuss und Bratapfel hergestellt. Erhältlich ist das Konfekt im Beutel, im Blister oder in der (Schmuck)dose. Neben dem beliebten Adventskalender und den Engel- sowie Nussknackerdosen steht in diesem Jahr erstmals auch eine Schwibbogen-Dose gefüllt mit Stollenkonfekt zur Auswahl.

Der klassische Original Dresdner Christstollen in den Größen 750 und 1000 Gramm darf im Portfolio ebenso nicht fehlen. Mitte August startete die Produktion der insgesamt rund 200 Tonnen. Für noch bemerkenswertere Zahlen sorgt jedoch das Stollenkonfekt: Mehr als 1,2 Millionen Einheiten und somit rund 450 Tonnen verlassen in der Weihnachtssaison die Produktionsstätte in Radebeul. 

Thomas Hartmann, Geschäftsführer Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH: „Die Nachfrage nach unseren traditionellen Weihnachtsprodukten ist im In- und Ausland weiterhin sehr groß. Der diesjährige Sommer verbunden mit den hohen Temperaturen hat uns jedoch auch vor einige Herausforderungen gestellt. In der Bäckerei herrschten teilweise mehr als 40 Grad. Solche tropischen Werte haben die Arbeit unserer Mitarbeiter extrem erschwert. Dank des Einsatzes aller Beteiligten liegen wir dennoch absolut im Soll unseres Produktionsplanes. Wenn die Weihnachtszeit offiziell eingeläutet wird, richten wir den Blick schon auf das neue Jahr.“

24.10.2018

Zehnjähriges Jubiläum für das Märchencafe

Seit dem 5. November lädt das traditionelle weihnachtliche Märchencafé am Vadossi-Produktionsstandort Radebeul (Kötitzer Straße 27 in 01445 Radebeul) Groß und Klein zum Besuch ein – und das bereits zum zehnten Mal. Angeschlossen an den ganzjährig geöffneten Werksverkauf eröffnet sich auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern bis zum Weihnachtsfest eine Welt im Zeichen des Märchens. In diesem Jahr zeigen die verschiedenen Schaukästen Szenen der schwedischen Erzählung „Weihnachten in Bullerbü" von Astrid Lindgren. 

Thomas Hartmann, Geschäftsführer Sächsische und Dresdner Back - und Süßwaren GmbH & Co. KG: „Wir freuen uns sehr, dass unser Märchencafé zur Tradition geworden ist und sich jedes Jahr neuer Beliebtheit erfreut. Im Jahr 2009 haben wir die Weihnachtsschau ins Leben gerufen und nun feiern wir bereits zehnjähriges Jubiläum. Die Ausstellung widmet sich dieses Jahr der beliebten Autorin Astrid Lindgren. Sowohl am Wochenende als auch unter der Woche bieten wir die Möglichkeit, verschiedene Leckereien in einem besonderen Ambiente zu genießen und sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen."

Öffnungszeiten des Märchencafés (ab dem 5. November 2018):

Montag – Freitag: jeweils 8 bis 18 Uhr
Samstag, 10. November: 10 bis 18 Uhr
Samstag, 17. November: 10 bis 18 Uhr
Samstag, 24. November: 10 bis 18 Uhr
Samstag, 1. Dezember: 10 bis 18 Uhr
Samstag, 8. Dezember: 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 9. Dezember: 13 bis 17.30 Uhr
Samstag, 15. Dezember: 10 bis 18 Uhr
Sonntag, 16. Dezember: 13 bis 17.30 Uhr
Samstag, 22. Dezember: 10 bis 18 Uhr

Am Buß- und Bettag (21. November) bleibt das Märchencafé geschlossen. Vor der Weihnachtspause öffnet der Werksverkauf am 22. Dezember zum letzten Mal seine Pforten. Ab Januar gelten dann wieder die regulären Öffnungszeiten.

 

14.09.2018

Genuss und Spitzensport auf dem Dresdner Stadtfest

Traditionsreiches Familienunternehmen erstmals zum CANALETTO-Wochenende.

08.05.2018

Sportler treffen Mitarbeiter

1. NUDOSSI-Jahrestreffen: Sportler treffen Mitarbeiter / Event-Tag in Dresden & Radebeul

Erstmals setzte die Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren GmbH & Co. KG am vergangenen Wochenende ein Event mit allen unterstützten Wintersportlern in die Realität um. Nach einer Stadtrundfahrt durch Dresden mit "August dem Starken" erfolgte an der NUDOSSI-Produktionsstätte in Radebeul ein Rundgang durch das Werk. Am Abend kamen die Sportler gemeinsam mit den Mitarbeitern in der "En...otria da Miri" zum Essen zusammen. Zum Abschluss stellten einige Sportler sogar auf der Tanzfläche ihr Talent unter Beweis.

Thomas & Karl-Heinz Hartmann, Geschäftsführer: "Wir haben schon länger die Umsetzung eines solchen Events geplant - einerseits als Dankeschön für die Sportler, andererseits aber auch als Möglichkeit für unsere Mitarbeiter, die Aktiven selbst kennen zu lernen."

28.02.2018

ÖKO-Test: Geschäftsführer Thomas Hartmann im Interview

Die Zeitschrift „ÖKO-TEST“ hat für die aktuelle März-Ausgabe 20 Nuss-Nougat-Brotaufstriche untersuchen lassen. 14 Produkte erhielten die Note „mangelhaft“ oder ungenügend“, darunter auch die palmölfreie NUDOSSI-Variante.

Wie haben Sie im ersten Schritt auf die Testergebnisse reagiert?

Thomas Hartmann, Geschäftsführer der Sächsischen und Dresdner Back-  und Süßwaren GmbH und Co. KG: „Wir haben die Analyse intern wie extern intensiv ausgewertet und zum Anlass genommen, das Thema gerade auch mit unseren Rohstofflieferanten zu diskutieren, die Umstände zu klären und Lösungen zu finden, um derartige Ergebnisse zukünftig zu vermeiden. Künftig fordern wir beispielsweise für jede Lieferung ein Analysezertifikat an.

Thema Nummer eins ist immer wieder der hohe Zuckergehalt.

Bei allen Diskussionen müssen wir uns zunächst vor Augen führen, dass wir eine Süßware herstellen. Die Bezeichnung allein geht für den Endverbraucher mit dem Fakt einher, dass eine bestimmte Menge an Zucker enthalten ist. Dieser kann durch den Verbraucher aller verpackter Lebensmittel als exakter Zuckergehalt in der Nährwerttabelle – immer bezogen auf 100 Gramm und nicht portionsweise – geprüft werden. Nuss-Nougat-Cremés sind und bleiben Genussmittel.

Für Aufsehen sorgte auch der Fakt, dass in der palmölfreien Variante der Fettschadstoff Glycidol nachgewiesen wurde. Können Sie erklären, was genau dahinter steckt?

Glycidol entsteht vor allem bei der Raffination pflanzlicher Fette und Öle, also bei der Wärmebehandlung zum Zweck von Reinigung und Veredlung. Rohe Öle enthalten verschiedene Begleitstoffe, welche das Öl geruchlich und geschmacklich beeinträchtigen und aus diesem Grund entfernt werden. Raffinierte, d.h. nicht naturbelassene (native) Speiseöle und Speisefette enthalten daher Glycidol in zum Teil erheblichen Mengen. Die Substanz wurde auch in zahlreichen anderen erhitzten Lebensmitteln, zum Beispiel in dunkel geröstetem Toastbrot, in der Rinde von Brot und in Sojasaucen nachgewiesen. Die Analysemethoden zur Bestimmung besitzen dabei jedoch mit 40 Prozent Schwankungsbreite einen sehr hohen Messunsicherheitsbereich.

Was bedeuten diese Fakten für die Verwendung?

Bisher wurde seitens der EU noch kein gesetzlicher Grenzwert für Glycidol festgelegt, an welchen wir unsere Fettlieferanten binden können. Lediglich durch die europäische Sicherheitsbehörde EFSA erfolgte eine Bewertung des Glycidols. Daraus entstand ein Verordnungsentwurf für den Glycidolgehalt in Ölen und Fetten, welcher am 22. August 2017 veröffentlicht wurde. Die Herstellung des untersuchten Produktes erfolgte allerdings vor der Veröffentlichung des Tests.

Inwiefern kann NUDOSSI als Hersteller in diesem Bereich Einfluss nehmen?

Direkten Einfluss können wir bei der Herstellung des Fettes nicht nehmen, auch, weil es eben keinen gesetzlichen Grenzwert gibt. Aus diesem Grund haben wir uns für die Zusammenarbeit mit einem namenhaften Hersteller entschlossen, welcher an dem aktuellen Konzept zur Minimierung der 3-MCPD-Fettsäure-Estern und Glycidol-Fettsäure-Estern mitarbeitet. Der Hersteller untersucht seine Fette ebenfalls gemäß eines festgelegtem Untersuchungsplanes. Auch wir haben unser Produkt vor der Markteinführung auf diese Stoffe testen lassen. Alle Parameter lagen im normalen Bereich.

Im Rahmen des Tests wurden auch Fremdstoffe wie die gesättigten Kohlenwasserstoffe MOSH/POSH nachgewiesen. Wie ist dieser Fakt einzustufen?

Mineralölkohlenwasserstoffe können durch eine Vielzahl an Eintragungswegen in Lebensmittel gelangen, beispielsweise durch gezielte Verwendung von Paraffinen oder Weißölen, durch Schmieröle in Ernte- und Verarbeitungsmaschinen, durch Abgase, Jutesäcke oder Druckfarben in Recyclingkartons. In der Lebensmittelindustrie verwendete pflanzliche Fette stammen meist aus dem südamerikanischen und südasiatischen Raum. Diese Anbauregionen bergen immer ein hohes Risiko für nichtkontrollierte Eintragungen. Insgesamt sind die Eintragswege in Öle und Fette bisher nicht vollständig aufgeklärt und deshalb auch an dieser Stelle durch den Gesetzgeber keine Regelungen getroffen worden. Einzig für die Migration von Druckfarben wurde ein Grenzwert festgelegt. 

Wie geht NUDOSSI künftig mit dem Thema um?

Die Markteinführung unseres Produktes NUDOSSI palmölfrei zeigt, dass wir immer wieder neue Wege suchen und Lösungen diskutieren. Das werden wir auch weiterhin tun.